Gastbeitrag was Süßes

Zu Gast bei… heute mit Conny von Moment in a Jelly Jar

Februar 22, 2014

Hallo ihr Lieben,

die Woche ist schon wieder wie im Flug vergangen und heute geht der zweite Gastpost meiner Reihe „Zu Gast bei…“ online!

Mit dabei ist dieses Mal Conny von www.inajellyjar.com – sie war übrigens die Erste, die sich bei mir gemeldet hat, nachdem ich verkündet habe, dass ich Gastblogger suche.

Viel Spaß beim Lesen und schaut doch mal bei Conny vorbei >>>



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Liebe Conny, stell uns doch bitte kurz deinen Blog vor.

Was für eine Ehre für mich, heute hinter Sarahs Krisenherd stehen zu
dürfen! Mein Name ist Conny und normalerweise schreibe ich auf www.inajellyjar.com
über meine Koch- & Backabenteuer. Gemeinsam mit meinen beiden
Liebsten (Freund und Katze) lebe ich in einem kleinen Landhaus in
Salzburg und bin somit ein richtiges Landei. Meinen Blog Moment In a Jelly Jar gibt
es nun seit etwa 8 Monaten und seitdem freue ich mich jeden Tag über
mein Herzprojekt. Hauptsächlich geht’s um süße Sachen jeder Art, ab und
zu mischt sich aber auch mein Freund Moritz ein und postet seine
herzhaften Lieblingsgerichte. Als Ausgleich sozusagen.
   
Wie bist du eigentlich zum Bloggen gekommen? 

Gebacken habe ich schon immer gerne. Als ich allerdings in einer
schwierigen Lebensphase, die mir mehr Kraft abverlangte als ich hatte,
täglich mehrmals zum Schneebesen griff und damit nicht nur meine Familie,
sondern auch die Nachbarn, Postboten und andere mehr oder wenig
unbekannte Menschen mit Süßem versorgte, musste sich etwas ändern.
Backen war wie Therapie und am Ende entstand der Blog, sozusagen als
Zentrum aller positiven Dinge, die ich damals so dringend brauchte.

Was treibst du so, wenn du nicht gerade bloggst? 
Ganz ehrlich? Ganzschön viel, wie ich des Öfteren gesagt bekomme. Ich
arbeite in der Marketing-Branche und gehe an den Wochenenden studieren.
Wenn dann noch Zeit bleibt, verbringe ich die am liebsten bei ausgiebigen
Flohmarktouren oder Spielenachmittagen mit Moritz.
Inwiefern hat sich dein Back-/Kochhorizont erweitert seitdem du bloggst? 
Gerne würde ich sagen: „Ach nöööö, gar nicht – alles ist so wie
immer und bei mir zu Hause werden Torten immer in perfekter Manier
serviert!“ Aber um ehrlich zu sein, habe ich seit dem Bloggen gelernt,
dass das Auge auch mitisst – mehr als man denkt! Ein kleines Nüsslein da
oder ein Tupfen Schokolade dort, das macht einen riesen Unterschied!
Nicht nur auf Fotos, sondern auch auf dem eigenen Teller. Seit dem
ertappe ich mich auch oft bei Restaurantbesuchen dabei, die lieblose
Darbringung der Desserts zu kritisieren…
Was ist dein ultimatives Lieblingsrezept und womit kann man dich jagen? 
Mein Lieblingsrezept ist so einfach wie raffiniert: Spaghetti mit süßer
Tomatensoße und gebackenem Ricotta. Es ist so lecker, dass Moritz und
ich beim Essen sprichwörtlich immer in Lobesgesänge ausbrechen. Gar
nicht mag ich Rosenkohl und Ingwer. Um den Ingwer tut es mir bisschen
Leid, denn eigentlich würd ich ihn gerne mögen…
Quadruple Chocolate Cake – für 2 Tortenformen á 22 cm Durchmesser
 
Zutaten Böden
300 g weiche Butter
300 g Kristallzucker
140 g feiner brauner Zucker
100 g Trinkschokolade mit Zimtgeschmack
3 Eier
160 ml Buttermilch
1 Pkg. Vanillezucker
330 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL Salz
 

 

Zutaten Crèmes
500 g Mascarpone
500 g Speisetopfen (Also Quark)
Staubzucker nach Belieben
Jeweils 150 g weiße, Vollmilch- und Zartbitterschokolade plus etwas mehr für die Verzierung
nach Belieben grob zerstoßene Karamellbonbons
Etwas Amaretto
Zuerst bereiten wir die Böden zu. Dafür den Backofen auf 170°
Ober-/Unterhitze vorheizen und die Tortenformen mit Backpapier auslegen
bzw. einfetten. Ich habe dafür den Durchmesser der Böden auf das
Papier übertragen, ein Stück davon auf den Backform-Boden gelegt und die
Seitenwände mit Butter eingestrichen.
Butter mit den beiden
Zuckersorten schaumig schlagen, die Eier einzeln unterrühren. In einer
separaten Schüssel den Kakao mit Buttermilch, Vanillezucker und 60 ml
Wasser glatt verrühren. In einer weiteren Schüssel werden noch Mehl,
Backpulver, Natron und Salz vermischt. Nun das Mehl und die
Kakao-Buttermilch-Mischung abwechselnd zur Eiermasse geben. Ist der Teig
schön gleichmäßig vermischt, ab mit ihm in die beiden Tortenformen. Den
Teig schön glatt streichen und auf mittlerer Schiene etwa 35-40 Minuten
backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Sind die Kuchen fertig gebacken,
stürzt sie auf ein Kuchengitter und lasst sie ganz auskühlen.
Während die Tortenböden auskühlen, geht’s ran an die Cremes. Für das
Grundrezept habe ich die Mascarpone mit dem Topfen und ein paar
Esslöffel Staubzucker schaumig aufgeschlagen. Bitte variiert selbst nach eurem Geschmack – manche mögen‘s ja bekanntlich etwas süßer oder herber.
Nacheinander nun die Schokoladensorten schmelzen, entweder in der
Mikrowelle in Sekundenintervallen, oder so wie ich mikrowellenlos über
dem Wasserbad. Bei der weißen Schokolade ist besondere Vorsicht geboten, sie benötigt etwas sanftere Hitze zum Schmelzen. Die
Grundcreme nun in drei etwa gleichgroße Portionen teilen und jeweils
mit der geschmolzenen weißen, der Vollmilch- und der
Zartbitterschokolade vermengen. Ich habe das übrigens hintereinander in
der Küchenmaschine gemacht.
Als Nächstes die Kuchen mit einem Wellenschliffmesser mittig teilen, sodass vier Tortenböden entstehen. (ich überlasse das immer Moritz, weil ich für diesen Arbeitsschritt eindeutig zwei linke Hände habe…)
Den ersten Tortenboden mit ein bis zwei Esslöffeln Amaretto beträufeln,
die zartbittere Schokocreme darauf verteilen und bis an den Rand
gleichmäßig glatt streichen. Den zweiten Tortenboden darauf geben,
Amaretto darüber und die Vollmilchschoko-Creme drauf verteilen. Dasselbe gilt natürlich noch für die letzte Schicht der weißen Schokolade
und den Tortenboden-Deckel. Wir sind schon fast am Ziel! Mit
der übrigen Schokolade noch flink ein Muster auf den Deckel gespritzt
und mit Karamellbonbons bestreut kann der Kuchen schon einer hungrigen
Meute präsentiert werden.
 
Dieses Exemplar kam übrigens mit ins Büro und war schon vor der ersten Kaffeepause verputzt!
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Liebe Conny, vielen Dank für deinen super Beitrag! Beim Anblick deines Cakes läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

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